Hintergrund zur Veranstaltung

Die Veranstaltung geht auf eine Initiative von Biobauern der Gemeinde Morschen (Nordhessen) zurück, die, angeregt durch teilweise bedenkliche Entwicklungen im Bereich der Landwirtschaft und dem Lebensmittelsektor, mit dieser Veranstaltung einen Impuls in eine andere Richtung setzen wollen:


Sowohl im Bewusstsein der Verbraucher wie auch im wirtschaftlichen Geschehen als solches werden Lebensmittel getrennt von den Prozessen ihrer Entstehung wahrgenommen, mit allen negativen Begleiterscheinungen, die damit verbunden sind.
Das Fest soll einen Raum eröffnen, in dem Nahrungsmittel und die Zusammenhänge, in denen sie entstehen, neu entdeckt werden können. Neben vielen praktischen Erfahrungsfeldern zum Mitmachen wie Brot backen und einem ansprechenden Kulturprogramm ist ein vielfältiges Vortragsprogramm geplant, das den Zuhörern die Möglichkeit bietet, sich mit der genannten Thematik auf verschiedenen Ebenen zu beschäftigen. Zudem gibt es ein vielfältiges kulinarisches Rahmenprogramm mit leckeren Spezialitäten aus der Region.


Als praktische Herangehensweise sollen am Beispiel von regionalen und internationalen Initiativen Unterschiede in den verschiedenen Wirtschaftsweisen und Handelsformen mit ihren Konsequenzen aufgezeigt werden. Im Regionalforum werden die Zusammenhänge und Potentiale betrachtet, die sich aus der Interaktion der Region mit den dort produzierten Lebensmitteln, den Erzeugern und Verbrauchern ergeben.


Im christlichen Kontext wird der Rahmen wiederum weiter gesteckt. Lebensmittel können als Gaben Gottes gesehen werden, die Früchte seiner Schöpfung sind. Welche Konsequenzen würden sich hieraus für unser konkretes Handeln ergeben? Welche Verantwortung entstünde daraus?


Es werden parallel laufende Vorträge und Veranstaltungen zu den einzelnen Themenbereichen angeboten, sodass die Besucher die Möglichkeit haben, sich zu den Themen, die sie interessieren, das jeweils passende Format herauszusuchen.

 

Die Veranstalter und Initiatoren des Festes „Landwirtschaft zwischen Himmel und Erde“ sind die Familien Berninger, Groh-Hirschle und Treis, sowie Pfarrer Helge Hofmann als Vertreter der Kirchengemeinden Altmorschen, Eubach und Heina. Außerdem der Förderverein Kloster Haydau e.V. (Michael Appel) , die Fachstelle Kirche im ländlichen Raum der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (Rebecka Oellermann) und Pfarrer Dierk Glitzenhirn vom Evangelischen Forum Schwalm-Eder sowie Kerstin Beck von der Baunataler Diakonie.

 

 

 

Familie Groh-Hirschle

   


Kloster Haydau

In der Haydau

34326 Morschen